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SCM und Logistik: Das große Umdenken

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Auch wenn SCM und Logistik beide den Rohstofffluss eines Unternehmens steuern: Supply Chain Management befindet sich als strategisches Tool zur Steuerung der gesamten Wertschöpfungskette auf einem anderen qualitativen Niveau. Dadurch verschieben sich auch die Anforderungen an die Logistik als Teilbereich des SCM. Machen auch Sie diesen wichtigen Schritt!

SCM vs. Logistik: Warum der Wechsel?

Nachfrageschwankungen und Unsicherheiten bezüglich der Ursache dieser Schwankungen sind der Hauptgrund für den Vorzug von SCM vor Logistik. Als Teil einer Produktionskette ist ein Unternehmen nicht nur von der Nachfrage des nächsten Produktionsglieds abhängig, sondern von jedem Glied bis hin zum Endkunden. Je näher beim Endkunden Schwankungen auftreten, desto höher schaukeln sich diese auf, bis sie das eigene Unternehmen erreichen. Um diesem Bullwhip-Effekt zu begegnen, muss unternehmensübergreifend innerhalb der Wertschöpfungskette kommuniziert werden. Dieses übergreifende Denkenist das Kernkonzept von SCM gegenüber der Logistik. Wichtige Tools und Faktoren von SCM sind:

  • Digitale Verfügbarkeit von Daten aus Logistik und Produktion
  • ERP-System für die gesamte Produktionskette
  • Controlling für Logistik, Produktion und Supply-Chain-Management insgesamt
  • Flexibilität im Produktions- und Lieferprozess (mehr dazu im nächsten Abschnitt)

Mit fortgeschrittenen ERP-Systemen kann so theoretisch die gesamte Lieferkette und Nachfragesituation in Echtzeit dargestellt und kontrolliert werden. Um davon auch profitieren zu können, müssen aber SCM und Logistik zusammenarbeiten.

SCM: Logistik muss flexibler werden

Neben der hohen Komplexität der Aufgabe, viele verschiedene Unternehmen in einem Netzwerk zusammenzuführen, gibt es ein weiteres Hindernis für SCM: Logistik und Produktion versuchen, möglichst geringe Fertigungskosten zu erreichen, u.a. durch hohe Losgrößen. Hohe Losgrößen sind allerdings sehr unflexibel und wirken entsprechend hemmend auf erfolgreiches SCM. Der wichtige Schritt von Logistik zu SCM ist also, umzudenken: Fertigungskosten sind zwar hervorragend messbares KPIs, aber nur weil Flexibilität ein schwer greifbarer Faktor ist, darf dieser trotzdem nicht vernachlässigt werden. Sie sollten sich selbst einfach folgende Frage stellen: Was ist mir die höhere Stabilität in der Produktion, in der Logistik und letztlich auch in der Unternehmensplanung wert? Diesen langfristigen Nutzen gilt es, gegenüber kurzfristigen Einsparungen abzuwägen.

SCM und Logistik: Erfahrene Interim Manager nutzen

SCM und Logistik sind sehr komplexe Bereiche. SCM erfordert die Koordination mit vielen anderen Unternehmen, oft zuerst auch den Aufbau der notwendigen Infrastruktur. Aber auch die Logistik braucht unter diesen neuen Voraussetzungen andere Kompetenzen als bisher. Gerade für mittelständische Unternehmen bietet es sich deshalb an, diese Übergangsphase von einem Interim Manager gestalten zu lassen. Kurzfristig einsetzbar, setzen die Interim Manager von Bridge imp ihre jahrelange Erfahrung effektiv ein, um ein Projekt in Ihrem Unternehmen zielstrebig zum Abschluss zu bringen. Gleichzeitig stärken sie dabei die Kompetenzen Ihrer eigenen Mitarbeiter, damit sie die Arbeit nach Projektende selbstständig weiterführen können. Nehmen Sie jetzt Kontakt auf und erhalten Sie Kandidatenvorschläge für Ihre vakante Position!

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