Blog

Interne Personalbeschaffung als Hilfe gegen den aktuellen Fachkräftemangel

von <span itemprop

, von

Wenn in Unternehmen freie Stellen besetzt werden müssen, gibt es unter­schied­liche Vorgehens­weisen, den passen­den Ange­stell­ten zu finden. Neben der externen Rekru­tie­rung setzen Unter­neh­men häufig auch auf die interne Personal­be­schaf­fung. Wenn es schließlich im eigenen Unter­neh­men ausrei­chend qualifi­zierte Mitar­beiter gibt, ist es durch­aus sinnvoll, zunächst intern eine freie Stelle auszu­schreiben.

Interne Personal­beschaf­fung und ihre Vorteile

Die interne Personalbeschaffung kann vielfältige Vorteile für ein Unter­neh­men mit sich bringen.

  • Erfahrungen und Kenntnisse des Mitarbeiters: Gesammelte Erfah­rungen zur Arbeits­weise und Qualifi­kation des Mitar­beiters sowie bestehende Kennt­nisse über das Unter­nehmen führen dazu, dass die Wahr­schein­lich­keit einer Fehl­be­set­zung mini­miert wird. Der Angestellte ist bereits bekannt und seine beruf­liche Qualifi­kation im Unter­neh­men wird täglich unter Beweis gestellt. Hinzu kommt, dass der Mitar­beiter bereits über die Unter­neh­mens­ziele und organi­sato­rischen Abläufe infor­miert ist.
  • Positive Auswirkung auf die Moti­vation der Mitar­beiter: Interne Beset­zungen haben nach­weis­lich eine positive Auswir­kung auf die Moti­vation der Mitar­beiter, denn durch attrak­tive Aufstiegs­chan­cen sind Ange­stellte eher bereit sich einzu­setzen und zu enga­gieren. Diese Tat­sache kommt gleich­zeitig der Produk­tivi­tät des gesamten Unter­neh­mens zugute.
  • Minimierung der Personalwerbekosten: Außerdem können durch interne Personal­beschaf­fung offene Stellen schnell wieder besetzt und weitere Kosten, bei­spiels­weise für Stellen­an­zeigen, kön­nen vermie­den werden.

Interne Personalbeschaffung und ihre Grenzen

Die interne Personal­beschaf­fung birgt aber auch Grenzen, die eben­falls berück­sich­tigt werden sollten:

  • Geringere Auswahl an poten­tiel­len Bewer­bern: Vor allem in kleinen und mittel­stän­dischen Unter­neh­men gibt es häufig nur eine sehr begrenz­te Aus­wahl an poten­tiellen Kandi­daten für die vakante Stelle. Diese müssen in vielen Fällen durch Fort- und Weiter­bildungs­maß­nahmen an die neue Position heran­ge­führt werden, wobei Mit­ar­bei­ter­ent­wick­lung nicht nur zeit-, sondern auch kosten­inten­siv werden kann.
  • Rivalitäten zwischen den Mitarbeitern: In vielen Fällen kann es auch zu einer fehlenden Akzeptanz gegen­über dem in der Hierar­chie auf­gestie­genen Kol­legen kommen, insbeson­dere dann, wenn ehema­lige Kollegen nun als Vorge­setzte fun­gieren. Beson­ders bei kleineren Unter­neh­men hat dieses Konflikt­poten­tial even­tuell schwer­wie­gende Konse­quenzen für das Betriebs­klima und die Produk­tivi­tät.
  • Betriebsblindheit: Be­triebs­blind­heit ist ein weiterer wichti­ger Punkt, wenn es um die Gren­zen der internen Personal­be­schaf­fung geht. Die routine­mä­ßige Arbeits­weise lang­jäh­riger Mitar­bei­ter kann bei einer Neu­be­set­zung im laufen­den Produk­tions­pro­zess zu geringerer Effekti­vität und somit zum Wettbe­werbs­nach­teil führen. Durch ex­terne Beset­zung könnten für das Unter­neh­men neue An­stö­ße und Impul­se gege­ben werden.

Interim Management zur Über­brückung von Va­kan­zen

Es kann daher durchaus ratsam sein, gründ­lich abzu­wägen, ob die vakante Stelle nicht von einer externen Fach­kraft besetzt werden soll­te, bis eine inter­ne Beset­zung durch einen quali­fi­zier­ten Mitar­beiter möglich ist. Eine ideale Lösung stellt in vielen Fällen der Ein­satz eines Interim Managers dar. Die flexibel einsetz­baren Manager auf Zeit können Ihr Unter­neh­men bereits nach kurzer Einar­bei­tungs­zeit strate­gisch und opera­tiv unter­stüt­zen. Aufgrund ihrer lang­jäh­rigen Branchen­erfah­rung neh­men Interim Manager neben ihrer opera­tiven Rolle auch die Funk­tion eines Bera­ters ein, der dem internen Kandi­da­ten hilf­reich zur Seite steht, bis sich dieser in die neuen Auf­gaben­be­reiche ein­ge­ar­bei­tet hat.

Sie inte­res­sieren sich für das Thema externe und interne Per­sonal­be­schaf­fung oder den Ein­satz eines Interim Managers? Wir von Bridge imp informie­ren Sie gerne ausführ­licher! Sie können uns jeder­zeit eine E-Mail schreiben info@bridge-imp.com oder anrufen +49 89 32 49 22-0.

Mehr zum Thema Personalmangel lesen Sie hier:

Warum Recruiting beim Vertrieb in die Lehre gehen sollte!
Machtwechsel: Die Neu­ord­nung des Arbeits­markts
Herausforderung HR: Wenn die Unter­neh­mens­stra­te­gie der Perso­nal­stra­te­gie da­von­läuft

Anfrage an uns senden

Einen Kommentar schreiben

Was ist die Summe aus 4 und 6?

Bitte füllen Sie alle mit * gekennzeichneten Felder aus.

Hinweis zum Datenschutz:
Ihre Daten werden von uns nicht gespeichert oder an Dritte weitergegeben, sondern ausschließlich für die Veröffentlichung Ihres Kommentars auf dieser Seite verwendet.