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Data Governance: Wie viel Aufwand sind unsere Daten wert?

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Der Zuständigkeitsbereich Ihrer IT-Abteilung endet mit der Antwort auf die Frage, "warum funktioniert meine Maus nicht"? Dann machen Sie etwas falsch und geben dafür mit Sicher­heit (zu) viel Geld aus.

"IT ist ein Business Partner und nicht allein eine Support-Einheit," sagt Rainer Wolff, Interim IT Manager. Deshalb fordert er: "Business IT muss sich am Umsatz messen lassen und nicht als Cost Center begriffen werden." Leider wird in den meisten Unter­nehmen Business IT immer noch unter­schätzt und unter­fordert.

Unklare Zuständigkeiten bei der Digitalisierung

Es gibt heute kaum noch Geschäfts­prozesse ohne IT-Unterstüt­zung. Jeder Fach­bereich verwendet eigene Applika­tionen. Durch diese Digitali­sie­rung wird vieles einfacher. Aber sie bringt auch neue Anfor­de­rungen mit sich, denen die meisten Unter­neh­men nicht gewachsen sind. Eins der größten und elemen­tars­ten The­men ist unser Umgang mit Daten.

"Wir verlieren den Zugang zu unseren eigenen Daten," sagt Rainer Wolff. Die klas­sische IT stellt Systeme bereit und wartet sie. Die Fach­be­reiche nutzen diese Sys­teme und erzeu­gen Daten. Aber die Auf­gabe, Daten zu struk­tu­rieren und den richtigen Umgang mit ihnen vorzu­geben, geht über beides weit hinaus und ist in den wenigs­tens Orga­ni­sa­tionen klar verortet. Diesem Thema muss sich jemand stellen!

Bücherturm

Digitaler Wildwuchs

Wolff erklärt: "Wir erzeugen immer mehr Daten – wir schmei­ßen ja nichts weg. Gleich­zeitig wissen wir nicht: Was müssen wir auf­heben, was dürfen wir gar nicht auf­heben? Dann müssen wir die Unter­lagen auch wieder­finden. Organi­sa­tio­nen verändern sich, irgend­wo kommt was dazu, irgend­wo fällt was weg. Was passiert denn eigent­lich mit den Daten, wo liegen unsere Daten? Wieviel Zeit ver­brin­gen Mitar­beiter in Unter­neh­men, irgend­welche Sachen zu suchen und nicht zu finden? Wieviel wird da doppelt gemacht?

Das sind echte Heraus­forde­rungen und es zer­fled­dert immer mehr. Wir haben Microsoft Teams, dann haben wir Share­point, wir haben den eigenen Desktop, dann noch ein altes Fileshare. Überall legen wir Daten ab und machen uns zu wenig Gedan­ken darum, wie wir das tun müss­ten oder an welche Regeln wir uns eigent­lich halten müss­ten. Oft wissen wir nicht, in welcher Quali­tät die Daten vor­lie­gen."

Bücherregale

Neben der Struktu­rie­rung stehen also auch Daten­quali­tät, Daten­sicher­heit und opera­tive Effi­zienz auf der Auf­gaben­liste. Die Über­schrift dieser Liste lautet: Data Gover­nance.

Wie geht und was bringt Data Governance?

"Digitale Werte, die wir uns erar­beitet haben, müs­sen dem Unter­neh­men dauer­haft nutzbar sein," fasst Rainer Wolff zusam­men. Und im Prinzip ist das ganz einfach: Jedes Unter­neh­men, das Daten verar­beitet (also jedes Unter­neh­men), braucht eine Daten-Strate­gie und Mitar­beiter, die diese umset­zen. Sie gewähr­leis­ten sowohl den gesetzes­kon­for­men Schutz von Daten als auch die best­mög­liche Nut­zung der Daten im Sinne der Unter­neh­mens­ziele.

Digitale Werte kennen, sie vor Dieb­stahl und Miss­brauch schüt­zen und sie den Per­so­nen zu­gäng­lich machen, die sie brau­chen – all diesen Auf­ga­ben müs­sen wir uns in Zu­kunft viel mehr wid­men.

Bargeld oder Kredit­karten würde nie­mand offen herum­liegen las­sen oder in die erst­beste Schub­lade stopfen. Manche Da­ten sind aber sehr viel wert­voller als der Inhalt des Bank­kon­tos. Warum sind Unter­neh­men beim Schutz und bei der Ord­nung Ihrer Daten so viel nach­läs­siger?

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Möchten Sie sinnvolle Data Gover­nance in Ihrem Unter­neh­men eta­blie­ren? Ein Interim Manager kann Sie dabei unter­stützen und Ihren Mitar­bei­tern ent­schei­den­des Wis­sen vermit­teln. Wir kennen den Richti­gen für Ihre Auf­gabe. Sie errei­chen uns per E-Mail an info@bridge-imp.com, tele­fo­nisch unter +49 89 32 49 22-0 oder über unser Kontakt­for­mular: Manager anfragen (bridge-imp.com)

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